Wilo-Geniax lässt sich von höchster Instanz prüfen und überzeugt auf ganzer Linie
Dortmund / Holzkirchen - 16.02.2010
Zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Bauphysik ließ die WILO SE das Dezentrale Pumpensystem „Wilo-Geniax“ untersuchen, um es dem genauen Blick der Bauphysiker zu überlassen.
Zwei baugleiche Testhäuser stehen seit Anfang Oktober in Holzkirchen unter der Beobachtung von 75 hochgenauen Mess-Sensoren. So können die zwei unterschiedlichen Wärmeverteilsysteme unter gleichen Bedingungen ihre Leistungen im direkten Vergleich unter Beweis stellen. Im Vergleichshaus treten Radiatoren mit konventionellen Thermostatventilen gegen das Dezentrale Pumpensystem „Wilo-Geniax“ im Testhaus an. Beide Testhäuser sind mit einer Brennwerttherme und einer darin integrierten Umwälzpumpe ausgestattet.
Die Ergebnisse lassen die Entwickler mehr als zufrieden sein. Auch wenn die Messungen noch nicht abgeschlossen sind, zeigten sich bereits im Zeitraum von Anfang Oktober letzten Jahres bis Anfang Januar 20 Prozent Einsparung bei der Heizenergie und 50 Prozent Einsparung beim Stromverbrauch.
Außerdem zeigte sich „Wilo-Geniax“ als das bessere System zur Verwertung der Solarenergie an kalten, aber sonnigen Wintertagen und in der Übergangszeit, in der es effektiver mit dem Einsatz des Wärmeerzeugers haushalten konnte.
Diplom-Ingenieur Herbert Sinnesbichler erklärt in einem Interview vor Ort die positiven Messergebnisse und lässt dabei keinen Zweifel an der exakten Durchführung der Messungen. Beide Häuser wurden genauestens auf ihr identisches Temperaturverhalten geprüft und sogar die durch Bewohner oder technische Geräte verursachten Wärmequellen wurden imitiert, um möglichst realitätsnahe Ergebnisse zu erzielen.
Alles in allem ein voller Erfolg, der den Geniax-Entwicklern für ihr querdenkerisches Engagement Anerkennung zollte.
>> zum Video
Zurück zur Liste