Simulationen der Technischen Universität Dresden hatten bereits vor der offiziellen Markteinführung von Geniax ein Heizenergie-Einsparpotential gegenüber konventionellen Anlagen je nach Gebäudeart und Gebäudealter von durchschnittlich 20 Prozent ermittelt. In 2010 wurden in einem Praxistest des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik nicht nur die 20%igen Heizenergieeinsparungen bestätigt sondern darüber hinaus auch noch eine Stromeinsparung von 50% ermittelt. Bei diesem Test wurde ein mit Wilo-Geniax ausgestattetes Einfamilienhaus mit einem baugleichen Haus mit hydraulisch abgeglichenen konventionellen Heizsystem mit
Thermostatventilen verglichen. Der TÜV-Rheinland hat die Einsparungen inzwischen zertifiziert (Zertifikat einsehabar unter
www.wilo.de/Rechtliches .
Die Heizenergieeinsparungen setzen sich zusammen aus:
- der bedarfsorientierten Vorlauftemperatur des Wärmeerzeugers
- der Reduzierung der Heizdauer und Vermeidung von Temperaturschwankungen durch die bedarfsorientierte Raumtemperaturregelung durch den Nutzer
Diese Faktoren schlagen sich nieder auf die Wärmeübergabe, Wärmeverteilung und Wärmeerzeugung (siehe 2. Grafik) und variieren je nach Gebäudeart.
Weitere Einsparungen ergeben sich durch den Entfall der Drosselverluste sowie durch den automatischen hydraulischen Abgleich. In der Praxis sind viele
Heizungsanlagen hingegen nicht oder nur eingeschränkt hydraulisch abgeglichen. Geniax-Anlagen sind systembedingt hydraulisch abgeglichen, sodass gemäß einer VDMA-Studie aus dem Jahr 2008 das resultierende Einsparpotenzial um ca. 15 % höher liegen dürfte.
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