Eine konventionelle
Heizungsanlage stellt mit Hilfe einer zentralen Pumpe eine gewisse Wärmemenge bereit (
Angebotsheizung), die weitgehend unabhängig vom aktuellen Bedarf in den zu beheizenden Räumen ist. So wird ständig warmes Wasser in den Vorlauf gepumpt, während Drosselventile bestimmen, wieviel davon durch die Heizkörper strömen.
Bei der außentemperaturgeführten Regelung wird die
Vorlauftemperatur anhand der aktuellen Außentemperatur und der eingestellten Heizkurve ermittelt. Das Heizwasser wird den Wärmeübertragungsflächen mit dieser Temperatur „angeboten“. Solare Wärmegewinne und innere Lasten der zu beheizenden Räume werden dabei nicht berücksichtigt. Auch die zeitliche Begrenzung des Wärmeangebotes ist bei der konventionellen Heizungsregelung nur für die ganze Anlage oder einzelne Heizkreise möglich. Abweichende Anforderungen, die aus der unterschiedlichen Nutzung verschiedener Räume im Tagesverlauf resultieren, können nur durch manuelle Eingriffe an den
Thermostatventilen berücksichtigt werden.
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